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Branchenmeldungen 07.12.2017

Lux, Lumen, Kelvin und Co. – Wie viel davon ergibt gutes Licht?

Lux, Lumen, Kelvin und Co. – Wie viel davon ergibt gutes Licht?

Eine einfache Sichtweise zum Thema „Gutes Licht“ von Johannes Timmermann, Beleuchtungsexperte der dental bauer-Niederlassung Hamm.

Sobald es um das Thema Licht geht, werden unter anderem diese zum Teil schwer verständlichen phy­sikalischen Begriffe genannt, um Lichtwerte und Helligkeit zu definieren. Leuchtenhersteller, Lichtplaner und Lichtingenieure sind ohne diese Werte allerdings nicht in der Lage, eine ausreichende Lichtmenge für einen definierten Raum zu berechnen bzw. passende Leuchten dafür herzustellen. Die Mindestanforderungen nach „ausreichend Licht“ für den gewerblichen Betrieb, dazu gehört auch eine Zahnarztpraxis, wurden sogar gesetzlich, je nach Arbeitsanforderung und Raum in der Praxis, fest­gelegt. Hier sind auch Normen, zum Beispiel die DIN EN 12464-1 und die DIN 5035-3, maßgeblich. Unterschiedliche Lichtstärken werden je nach medizinischer Fachrichtung unterschieden. Ein Augenarzt zum Beispiel benötigt anderes Licht als ein Allgemeinmediziner.

DIN-Normen als Standard

Ein zahnärztliches Behandlungs­zimmer unterteilt die DIN sogar in drei Bereiche. Der Bereich E1 beschreibt das Umfeld des Behandlungsstuhles, also den Raum, in dem der Behandlungsstuhl steht. Hier werden schon 500 Lux ge­fordert. Als Vergleich werden in Flurbereichen mindestens 200 Lux gefordert. Der direkte Bereich um den Pa­tienten, genannt E2, erfordert bereits 1.000 Lux. Die Mundhöhle des Pa­tienten, als Bereich E3 benannt, erfordert bemerkenswerte 5.000 Lux, was eine gute OP-Lampe erfüllen sollte. Denken wir jetzt wieder an die 200 Lux in Fluren, um einen Vergleich vor Augen zu haben.

Mehr als Wellenlängen

Anders ist es im privaten Umfeld. Da entscheiden wir in den meisten Fällen nach Empfinden und nach der Auswahl, was wir an Licht in Licht­abteilungen im Einzelhandel sehen, und nicht nach Berechnungsmotiven und Normen, wie viel Licht wir haben wollen. Licht ist, und das ist auch nichts Neues, Stimmung und Atmosphäre in einem Raum. Gutes Licht hilft unter anderem dabei, gesund zu werden, und gehört zu den Faktoren, die Wohlbefinden auslösen. Ha­ben wir dann endlich „die eine Leuchte“ im Einzel­handel in­mitten Hunderter pa­rallel strahlender Leuchten gefunden, ist die Ent­täuschung der Lichtmenge nach der Montage unserer Leuchte zu Hause oftmals sehr groß, wenn unsere Leuchte plötzlich alleine strahlt. Gutes und ausreichendes Licht bedeutet aber auch Sicherheit für hoch konzentrierte Tätigkeiten.

Auch das Design der Leuchten darf nicht vernachlässigt werden, ist es nicht nur Ausdruck einer Ge­staltung, sondern auch Botschafter von Qualitätsdenken und zeigt somit auch den eigenen Qualitäts­anspruch.

Einzug der Leuchtdioden

Das Zeitalter der LED-Lichttechnik ist längst erreicht. LED-Licht senkt Stromkosten und ermöglicht neue Gestaltungspielräume von Lichtstimmungen. Bei bloßen LED-­Lichtwerten ist es kaum möglich, zu sagen, wie viel Licht ein 5 Watt LED-­Strahler liefert. Daher ist gutes Licht ein planbarer und berechenbarer Prozess und sollte nicht dem Zufall überlassen sein. Die Leuchtenhersteller Panzeri und RUCO Licht sind ausgesuchte db-Partnerfirmen, die gemeinsam mit unseren Planern für unsere Kunden gutes Licht in der Zahnarztpraxis mit dentalem Wissen kreieren und ansprechende Lichtkonzepte für alle Bereiche in der Zahnarzt­praxis herstellen. Erst das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenspiel ergibt gutes Licht.

Quelle: Supplement dental bauer 03/2017

Foto: dental bauer/Jacqueline Moser/MD Studios
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