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Branchenmeldungen 02.07.2020

ÖGP begrüßt Aufwertung der Parodontitisbehandlung

ÖGP begrüßt Aufwertung der Parodontitisbehandlung

Die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP) begrüßt, dass die konservative Parodontitistherapie aufgewertet wurde. Sie wird seit Kurzem durch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) bezuschusst. Dies hat die ÖGP auf ihrer Webseite bekannt gegeben.

Die amtliche Verlautbarung der österreichischen Sozialversicherung, ÖGK § 453 Abs. 1 ASVG, unterstützt demzufolge zukünftig Patienten, die eine parodontale Behandlung benötigen. Dies allerdings nicht ohne Weiteres, sondern nur unter folgenden Voraussetzungen:

  1. Der Patient kann einen Nachweis über die supragingivale Vorreinigung (PZR) vorweisen.
  2. Der parodontale Status wurde vom Zahnarzt bestimmt, Belege dazu sind einzureichen.
  3. Der Patient erbringt den Nachweis zum subgingivalen Debridement.

Die ÖGP begrüßt zwar, dass der Stellenwert der Parodontitisbehandlung durch den Kostenzuschuss insofern gehoben wurde, als mit der Verknüpfung der Vorlage eines Parodontalen Status die „Parodontitistherapie“ von der „Mundhygiene“ klarer abgegrenzt wird.“

Quelle: ÖGP

Foto Teaserbild: Ocskay Bence – stock.adobe.com

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