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Branchenmeldungen 21.05.2019

Update Implantologie für Einsteiger und Experten in Düsseldorf

Nadja Reichert
Nadja Reichert
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Update Implantologie für Einsteiger und Experten in Düsseldorf

Am 17. und 18. Mai fand bereits zum 20. Mal das EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“ statt. Begleitet wurde die Traditionsfortbildung vom IMPLANTOLOGY START UP 2019. An zwei Tagen wurde den Teilnehmern im Hilton Hotel Düsseldorf ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Seminaren und Table Clinics geboten.

Egal ob als Einsteiger oder jahrelanger Experte – am 20. EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“/ IMPLANTOLOGY START UP 2019 kam der engagierte Zahnarzt nicht vorbei. Auch in diesem Jahr lockte die hochkarätig besetzte Fortbildung wieder zahlreiche Teilnehmer an, denen an zwei Tagen ein weitreichendes Update zur Implantologie geboten wurde. In den Pausen konnte außerdem eine Dentalausstellung besucht und sich über neuste Produkte und deren Anwendung informiert werden. Parallel fanden der 1. Deutsche Präventionskongress der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin e.V. (DGPZM) und die 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) statt. 

Highlight Table Clinics

Bereits am Freitag startete der Pre-Congress mit mehreren Seminaren. Prof. Dr. Dr. Frank Palm/Konstanz widmete sich der Implantologischen Chirurgie, Dr. Theodor Thiele, M.Sc.,M.Sc. und Dr. Steffi Semmler (beide Berlin) demonstrierten im Kurs „Nose, Sinus & Implants – Schnittstelle Kieferhöhle“ die zahlreichen Berührungspunkte zwischen zahnärztlicher Implantologie und dem HNO-Bereich. Zusätzlich fand ein Seminar für das gesamte Praxisteam zum Thema Notfallmanagement von Tobias Wilkomsfeld/Mülheim an der Ruhr statt. Im Einführungsvortrag gab Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas/Mainz einen überaus kenntnisreichen und unterhaltsamen Überblick zum aktuellen Wissensstand in den verschiedenen Bereichen der Implantologie sowohl für Einsteiger als auch Experten. Eines der Highlights des Freitags waren aber zweifelsohne die fortbildungsintensiven Table Clinics. Gleich elf verschiedene namhafte Firmen luden zu Themen wie „Entscheidungsfindung in der Implantologie“, „Minimalinvasive Implantologie durch die Verwendung von Kurzimplantaten“, „Schonende und innovative Extraktion von Gewebeerhalt“ oder „Möglichkeiten des Einsatzes synthetischer Knochenersatzmaterialien“ ein.

Das gesunde Implantat

Am Samstag startete dann der Hauptkongress mit hochkarätig besetzten Vorträgen. Die wissenschaftliche Leitung oblag Prof. Dr. Jürgen Becker/Düsseldorf. Unter dem Motto „Das gesunde Implantat – Prävention, Gewebestabilität und Risikomanagement“ wurden neuste wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert, aber auch verschiedene Fälle intensiv diskutiert. Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz/Wiesbaden startete mit der Frage, ob Implantate bei Patienten, die unter einer antiresorptiven Therapie stehen, erhöhte Risiken mit sich bringen. Prof. Dr. Peter Rammelsberg/Heidelberg stellte dagegen vor, welchen Einfluss verschiedene Versorgungsformen auf den Langzeiterfolg der Implantate haben. Prof. Dr. Hans-Joachim Nickenig/Köln warf in seinem Vortrag die Frage auf, wie viel Knochen ein Implantat wirklich braucht.

Das Thema Periimplantitis stand dagegen im Fokus der Vorträge von Dr. Tobias Fretwurst/Freiburg im Breisgau und Prof. Dr. Becker. Dr. Fretwurst stellte heraus, welchen Einfluss Metallpartikel auf den periimplantären Knochenabbau haben, während Prof. Dr. Becker die neue Klassifikation der periimplantären Erkrankungen präsentierte. Weiterhin beschäftigte sich Dr. Gordon John/Düsseldorf mit der Periimplantitistherapie. Dass der Kongress auch wieder international aufgestellt war, zeigte der englischsprachige Vortrag von Dr. Ausra Ramanauskaite/Frankfurt am Main zum Thema „Clinical outcomes following surgical treatment of peri-implantitis at grafted and non-grafted sites“.

Aber nicht nur das Setzen, sondern auch das Entfernen von Implantaten spielte eine Rolle im Hauptkongress. Prof. Dr. Thomas Weischer/Essen beantwortete in seinem Vortrag die wichtigsten Fragen, wann und wie Implantate entfernt werden müssen und was danach zu beachten ist. Abschließend widmete sich Prof. Dr. Dr. Palm noch der Augmentation in der Implantologie, bevor die Teilnehmer Zeit für angeregte Diskussionen mit den Referenten hatten.

Auch in diesem Jahr wurde das EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“/IMPLANTOLOGY START UP wieder seinem Anspruch gerecht, ein qualitativ anspruchsvolles und breit aufgestelltes Fortbildungsprogramm zu bieten.

Der Termin für 2020 steht ebenfalls schon fest: Am 15. und 16. Mai trifft sich die fortbildungsaffine Implantologieszene in Marburg.

Foto: OEMUS MEDIA AG



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