Branchenmeldungen 30.06.2021

Studie zeigt: Schweizer Zahnärzte wechseln die Branche

Studie zeigt: Schweizer Zahnärzte wechseln die Branche

Foto: goodluz – stock.adobe.com

Im Vergleich zum Jahr 2013, in dem rund 27,8% Berufsaustritte von Zahnärzten in der Schweiz zu verzeichnen waren, ist in den Jahren 2016 bis 2018 ein leichter Abfall auf 26,9% zu erkennen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Obsan Bulletin (Schweizerischen Gesundheitsobservatorium). Als Berufsaustritte werden jene verzeichnet, die aus der Erwerbsfähigkeit austreten, die den Beruf oder die Branche wechseln.

Schaut man sich die Zahlen differenziert nach dem Austrittstyp an, kommt man zu folgenden Ergebnissen: 10,1% traten aus der Erwerbstätigkeit aus, 6,5% der Zahnärzte wechselte die Branche und 10,3% wechselte den Beruf. Die Zahl der totalen Berufsaustritte beläuft sich somit laut Studie auf 26,9% in den Jahren 2016 bis 2018. Mögliche Gründe für den Ausstieg aus dem Gesundheitssektor sind unter anderem: zu wenig Zeit für das Privatleben, größeres Interesse an einem anderen Beruf oder der Wunsch nach einer Aus- oder Weiterbildung. Den größten Anteil der Aussteiger bildet die Gruppe der unter 35-Jährigen.

Ärzte/Zahnärzte, die ihre Branche wechseln, finden sich zumeist in einem Beruf der Pharmabranche wieder oder üben eine Tätigkeit in der Verwaltung aus. Die Autoren David Liechti und Michael Lobsiger beschreiben ein bestimmtes Maß an Berufsaustritten als ein „normales“ Phänomen. Maßnahmen sollten laut den Studienautoren getroffen werden, wenn die Personengruppen zwar gerne in ihrem Beruf arbeiten, aber sie die Rahmenbedingungen dessen an der Ausübung hindern.

Quellen: Medinside/Obsan Bullitan

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