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Branchenmeldungen 15.09.2017

14. Jahreskongress der DGOI in Hamburg

14. Jahreskongress der DGOI in Hamburg

Implantologie als interdisziplinäre Herausforderung

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ), Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ) und AG Keramik fand am 15./16. September im Hotel Grand Elysée Hamburg der 14. Jahreskongress der DGOI statt.

Am dritten Septemberwochenende waren in Hamburg mehr als 300 Zahnmediziner und Zahntechniker „Der Natur auf der Spur“. Dies war der Leitgedanke für den Gemeinschaftskongress von DGOI, DGÄZ, DGCZ und der AG Keramik. Das Programm überzeugte mit hochkarätigen Referenten, deren Vorträge die Gebiete der Implantologie, Prothetik, Parodontologie, Gnathologie und Ästhetik beleuchteten.

„Die moderne Implantologie ist weder eine ausschließlich chirurgische noch prothetische Therapie, sondern fordert den Blick auch auf parodontale und funktionell-ästhetische Aspekte. Deshalb rücken wir die interdisziplinäre Herausforderung mit dem Kongresskonzept in den Fokus“, erläuterte Dr. Fred Bergmann, Präsident der DGOI, die Idee für den Gemeinschaftskongress mit den anderen Fachgesellschaften. Die Atmosphäre wurde getragen von einem interdisziplinären, freundschaftlichen Miteinander.

Zum Auftakt 12 Workshops

Reges Treiben herrschte bereits während des Vormittags in den insgesamt 12 Workshops. Hier informierten sich die Teilnehmer – teilweise in praktischen Übungen – zum Beispiel über Techniken des Weichgewebemanagements, Augmentationstechniken mit Piezochirurgie, Methoden zur Augmentationsvermeidung, kurze Implantate, Keramikimplantate und prothetische Konzepte. Bruxismus in der Implantologie war ein ebenso spannendes Thema wie Praxismanagement. Drei Workshops fanden in englischer Sprache statt und sprachen speziell das internationale Kongresspublikum an.

Am Freitag lief die Einführungssession mit Dr. Bernd Reiss, Präsident der DGCZ und AG Keramik. Er eröffnete sozusagen den spannenden Blick auf das Gesamtkonzept. Denn das war das Ziel dieses Kongresses: Die Teilnehmer erhielten nicht nur das aktuelle Fachwissen in den einzelnen Disziplinen, sondern erfuhren darüber hinaus auch, wie sich die Teilaspekte zu einem Gesamtkonzept und Workflow zusammenfassen lassen. Am Nachmittag beleuchteten Prof. Dr. Katja Nelson, Freiburg, Dr. Paul Weigl, Frankfurt a.M, Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets, Hamburg, Dr. Maier, Tübingen, Dr. Friedemann Petschelt, Lauf a.d. Pegnitz, und Dr. Marko Knauf, Freiburg, unterschiedliche Aspekte für den Therapieerfolg.

Samstag stand parallel zum Mainpodium das DGOI Podium „Junge Implantologen“ mit durchaus namhaften Referenten wie Tommie van de Velde, DDS, MSc., PhD, Gent/Belgien auf dem Programm. Besonders spannend wurde es gegen 13 Uhr.  Prof. Dr. Daniel Grubeanu, Vorstandsmitglied der DGOI, zeichnete den besten Vortrag dieser Session aus.

Im Mainpodium ging es in den Sessions CAD/CAM Keramik I und II um Langzeiterfahrungen und um die „Ästhetik bei komplexen Fällen“. Dr. Fred Bergmann, Viernheim, und Uli Hauschild, Sanremo, rückten die Möglichkeiten des digitalen Workflows in der Implantologie im Zusammenspiel von Zahntechniker und Zahnarzt in den Fokus und auch die Hart- sowie Weichgewebeaugmentation bildeten noch Themen am Nachmittag.

Die Referenten des Hauptprogramms:

PD Dr. M. Oliver Ahlers, Hamburg; Dr. Fred Bergmann, Viernheim; ZTM Vincent Fehmer, Genf; PD Dr. Jan-Frederik Güth, München; ZT Uli Hauschild, Sanremo/Italien; Dr. Marko Knauf, Freiburg; Prof. Dr. Fouad Khoury, Olsberg; Dr. Frank Maier, Tübingen; Prof. Dr. Katja Nelson, Freiburg; Dr. Friedemann Petschelt, Lauf a.d.Pegnitz; Prof. Dr. Sven Reich, Aachen; Dr. Bernd Reiss, Malsch; PD Dr. Dr. Markus Schlee, Forchheim; Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets, Hamburg; ZTM Hans-Jürgen Stecher, Wiedergeltingen; PD Dr. Michael Stimmelmayr, Cham; Dr. Paul Weigl, Frankfurt a.M.; Dr. Julia Wittneben, Bern, und Dr. Anja Zembic, Zürich.

Quelle: DGOI

Foto: Eva-Maria Hübner
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