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Branchenmeldungen 12.06.2020

Österreich: Jeder dritte Jugendliche raucht, dampft oder snust

Österreich: Jeder dritte Jugendliche raucht, dampft oder snust

Das Inkrafttreten des generellen Rauchverbots in Österreichs Gastronomie zeigt bereits Wirkung – wie der rückläufige Zigarettenabsatz belegt. Beunruhigend bleibt jedoch die Beliebtheit aller Nikotin- und Tabakprodukte bei Jugendlichen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Seit November 2019 ist das Rauchen in gastronomischen Einrichtungen österreichweit tabu. Nach Ansicht der Krebshilfe Oberösterreich eine positive Entwicklung, die jedoch noch nicht weit genug geht. Insbesondere, weil die Tabakindustrie seit einiger Zeit immer mehr Alternativprodukte auf den Markt schwemmt. Kontrollen für unter 18-Jährige sind bei E-Zigaretten, Snus und Co. zudem schwierig, da diese online erworben werden können.

Weil diese Produkte gemein als Nikotineinstieg gelten, fordert die Krebshilfe einen besseren Schutz der Jugendlichen vor Tabak- und Alternativprodukten. Dieser sei dringend nötig, wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Gesellschaft verdeutlichen. Denen zufolge konsumieren von 1.100 befragten Schülern der Oberstufe ca. 32 Prozent regelmäßig Tabak bzw. Nikotin. Zwei Drittel gaben an, zu klassischen Zigaretten zu greifen, der Rest zu Alternativen wie E-Zigaretten.

Extrem scheint zudem die Zunahme der Raucher im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, wie nachrichten.at berichtet. Bei den unter 14-Jährigen liegt der Raucheranteil noch bei „nur“ fünf Prozent, bei den 17-Jähren jedoch bereits bei über einem Viertel. Drei Jahre später klettert der Anteil sogar auf 40 Prozent.

Foto Teaserbild: pikselstock – stock.adobe.com

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