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Branchenmeldungen 30.04.2020

Ordinationen beklagen: Keine Richtlinien, keine Schutzausrüstung

Ordinationen beklagen: Keine Richtlinien, keine Schutzausrüstung

Schritt für Schritt versucht Österreich, mit Lockerungen des Lockdowns zur Normalität zu finden. Das begrüßen zwar die meisten, doch Zahnärzte fühlen sich bei diesem Schritt im Stich gelassen.

So ist das Problem der Verfügbarkeit von Schutzkleidung noch immer nicht gelöst. Die Ordinationen vieler Bundesländer werden zu wenig mit Schutzmasken und Co. versorgt. Für Zahnärzte ist es nahezu unmöglich, in Eigenregie an Masken zu kommen – die Abhängigkeit von Organisationen ist groß, wie ooe.orf.at schreibt. Viele fordern vonseiten der Regierung und Zahnärztekammer Unterstützung. So auch die neu gegründete „Österreichische Zahnärzte Initiative“ (ÖZI), die sich mit einem offenen Brief an Christine Haberlander (ÖVP), Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin, wandte.

Doch der Mangel an Schutzausrüstung ist nicht das Einzige, was Österreichs Zahnärzten unter den Nägeln brennt. Sie kritisieren insbesondere die fehlenden Richtlinien, Verbindlichkeiten, die ihnen helfen, ihre Arbeit in diesen besonderen Zeiten wieder normal aufnehmen zu können. Ebenso bleiben für viele Fragen bezüglich Rechtssicherheit gegenüber Schadensersatzansprüchen offen.

Foto Teaserbild: EstanisBS – stock.adobe.com

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