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Wurzelstift DPXCL6

minimal invasiv, maximal ästhetisch

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Indikation

Welche „Lücke“ schließt der DPXCL6 innerhalb des ER-Systems?

Der Glasfaserstift DPXCL6 ermöglicht durch seinen ausgeprägten Retentionskopf eine ästhetische Restauration selbst tief zerstörter Zähne. Außerdem verfügt er erstmalig über eine Schaftlänge von nur sechs Millimetern. Dies soll vor allem zwei Anforderungen erfüllen: Zum einen wird bei der Stiftinsertion eine Restwurzelfüllung von mindestens vier Millimetern apikal belassen, um ein retrogrades Mikroleakage zu verhindern. Zum anderen kommt der koronale Retentionskopf auf dem Boden der Pulpakammer zum Liegen, um die Keilwirkung konischer Stifte zu vermeiden. Damit stellen die kurzen 6 mm-Stifte eine konsequente Weiterentwicklung des bewährten ER-Systems an die Bedürfnisse der modernen Endodontie dar.

Retention

Reicht denn die Retention des extrem kurzen DPXCL6 aus?

Absolut! Die Positionierung seines ausgeprägten Stiftkopfes auf dem Kavitätenboden erreicht eine Verstärkung des Stiftes in dem Bereich der höchsten Belastung, nämlich dem Übergang von der Krone zur Wurzel. Wenn der retentive Stiftanteil auf dem Kavitätenboden abgestützt ist, sitzt der Stift auf oder knapp unterhalb des Zahnfleischniveaus. Der Retentionskopf erhöht dabei die Stabilität des koronalen Aufbaus besonders bei Zahnkronen mit größerem Substanzverlust. Eine FEM-Analyse bestätigt zudem, dass es zu keinen nennenswerten Krafteinflüssen im apikalen Stiftbereich kommt. Daher sind die Voraussetzungen mit dem DPXCL6 ideal – die Wurzel wird geschont, die Verankerungstiefe reicht dennoch aus. Für eine hervorragende Retention sorgt zusätzlich die Beschichtung: Der DPXCL6 ist vollständig silikatisiert, silanisiert und mit einer haftvermittelnden Polymerschicht versehen, was eine identische Grenzfläche zwischen Stift und Composite von apikal bis koronal gewährleistet. Für koronal vollständig zerstörte Zähne ist der DPXCL6 allerdings nicht indiziert. Hier empfiehlt sich weiterhin Titan oder Einstückguss/Anguss. Übrigens: Zahlreiche Studien zeigen, dass eine gleichmäßig dünne Kompositfuge die Retention des Stiftes entscheidend beeinflusst und diese nur durch eine exakte Stiftpassung erreicht werden kann. Daher wäre es keine Option, einen herkömmlichen Stift einfach weniger tief zu präparieren und einzusetzen.

Instrumentierung

Das ER-System ist für sein abgestimmtes Instrumentarium bekannt. Greift das auch beim DPXCL6?

Der DPXCL6 stellt aufgrund der nur 6 mm Schaftlänge beim Instrumentieren tatsächlich eine Ausnahme dar: Zuerst wird die Wurzelfüllung mithilfe des Pilotbohrers 183LB entfernt. Anschließend erspart der Erweiterer 196S dem Anwender einen Arbeitsschritt, da Retentionskasten und Stiftbett gleichzeitig präpariert werden. Mit dem Aufrauinstrument 196DS wird die Wurzelkanalwand durch zwei- bis dreimaliges druckloses Rotieren aufgeraut. Die Insertion des DPXCL6 geschieht nur mit geringem Druck. Unter leicht drehender Bewegung wird das Handlingsteil einfach abgeknickt

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