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Branchenmeldungen 17.04.2018

Zweites Dental Experts Meeting: Vom Erfahrungsaustausch profitieren

Zweites Dental Experts Meeting: Vom Erfahrungsaustausch profitieren

„Wie klappt das Zusammenspiel von digitalen und analogen Technologien in der Praxis?“ Diese und weitere Fragen diskutierten die Teilnehmer des diesjährigen Dental Experts Meetings Anfang Februar in Kahl am Main. Die Zahnärzte und Zahntechniker erhielten außerdem exklusive Informationen über Produktneuheiten aus dem Hause Kulzer.

Zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung zeigte Rolf Zucker, Vertriebsleiter Prothetik bei Kulzer, aktuelle Entwicklungen in der Dentalbranche. So verändern zum Beispiel Feminisierung und Digitalisierung die Arbeit in Praxis und Labor. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Markt sind wir dankbar für die gute Zusammenarbeit mit unseren Dentalexperten, die uns im Rahmen dieser Veranstaltung Feedback zu unserem Portfolio geben und kontinuierlich an der Entwicklung neuer Produkte mitwirken“, so Zucker.

Die Teilnehmer des diesjährigen Dental Experts Meetings

Digitale Abformung

Ein bisher noch seltener Anblick in Zahnarztpraxen sind Intraoralscanner. ZA Dr. Christoph Lichtblau erläuterte in seinem Vortrag am Beispiel des cara TRIOS die Vorteile, aber auch die Grenzen der digitalen Abformung. So sei der Scan zwar deutlich präziser als die analoge Abformung, jedoch bei bestimmten Indikationen fehleranfällig. „Ich empfehle bei der Abformung von Präparationsgrenzen die Doppelfadentechnik, da ich so das Aufsteigen von Blut und Sulkusflüssigkeit sicher verhindern kann.“ Bei mehrspannigen Implantatarbeiten steigert der Referent die Präzision des Scans durch Überbrücken zahnloser Kieferabschnitte zwischen den Scanbodies mit Hilfe von Osteosyntheseschrauben und wendet eine spezielle Scannerführung an. Sein Fazit: „Man muss sich der Grenzen der digitalen Abformung bewusst sein, um die Vorteile des TRIOS nutzen zu können.“

Neue Materialien für das Labor

Karl-Heinz Renz, Global Product Manager Removable Prosthetics, informierte die Teilnehmer über Neuerungen im Produktbereich Pala. So kündigte er zum Beispiel die Erweiterung im Malfarbensegment von Pala cre-active an.

Dr. Ulrich Koops, Global Product Manager Digital Fixed Prosthetics, und Ursula Schäfer, Product Manager Digital Fixed Prosthetics, stellten den Teilnehmern das aktuelle Portfolio der cara Produkte vor. Schäfer informierte darüber hinaus über die Erweiterung der dima Mill Zirconia HT sowie HTE Fräsrohlinge, die ab sofort verfügbar sind. ZTM Michael Schreyer, der bei der Farbgestaltung mitwirkte, schilderte den Teilnehmern seine Erfahrungen mit der cara Mill und den dima Mill Material-Discs. Er hob dabei insbesondere die hohe Flexibilität hervor, die er durch die Produkte erhalten habe. Um die Oberflächenstruktur individuell einzustellen, könne er beispielsweise die Frässtrategie frei wählen. „Ich bin von der Farbvielfalt der neuen HT und HTE Blanks, die Kulzer bietet, beeindruckt“, so Schreyer. „Im Gegensatz zu anderen Herstellern sind alle 16 VITA-Farben – und nicht nur die Grundfarben – perfekt im Chroma eingestellt. Dadurch kann ich Zahnersatz viel individueller gestalten.“

Analog trifft digital

Das Zusammenspiel von analogen und digitalen Prozessen im Dentallabor beleuchtete ZT Jörg Schönthal am Beispiel von Veneerings und Filesplitting. Er designt dabei nicht nur das Gerüst, sondern auch die Verblendung. Die beiden Datensätze werden erst in der Realität „gematcht“. Im Vorwall erstellt Schönthal die Verblendung mit Signum Kompositen. So erkennt der Patient die endgültige Zahnform schon bei der ersten Anprobe, und der Zahntechniker kann direkt im Anschluss die individuelle Schichtung umsetzen. „Mit einer optimalen Mischung aus analogen Materialien und digitalen Technologien kann ich schneller und effizienter arbeiten“, so das Resümee von Schönthal.

Austausch zwischen Zahnärzten und Zahntechnikern

Der zweite Tag stand im Zeichen der Funktionsdiagnostik. ZA Dr. Dirk Lohmann machte sich in seinem Vortrag für einen interdisziplinären Ansatz stark, der die Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten, Zahntechnikern und weiteren Experten, wie Physiotherapeuten, in den Fokus stellt – für eine ganzheitliche Diagnostik. ZT M.Sc. dent. Steven Lange schilderte anschließend am Beispiel der Kondylographie, wie der digitale Workflow auch in der Funktionsdiagnostik Einzug hält.

Neben den Vorträgen blieb noch genügend Zeit für intensive Gespräche der Experten zu Themen wie Dental Networking und Workflow-Optimierung. „Die Veranstaltung bietet eine tolle Gelegenheit, sich mit Kollegen auszutauschen und neue Impulse für den Laboralltag zu gewinnen. Vor allem die Diskussion zwischen Zahnärzten und Zahntechnikern fand ich sehr bereichernd, da sie im Arbeitsalltag oftmals zu kurz kommt“, so ZT Anika Ehret am Ende der Veranstaltung.

Quelle: Kulzer

Foto: Kulzer
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