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Branchenmeldungen 11.09.2018

cara TRIOS 3: Erstklassige Scans, vielseitige Anwendung

cara TRIOS 3: Erstklassige Scans, vielseitige Anwendung

Komfortable digitale Abformungen, die den Mundraum schnell und präzise erfassen – das ermöglicht der Intraoralscanner cara TRIOS 3 von Kulzer. Das freut nicht nur die Patienten, denn das neue kabellose System bietet mehr Flexibilität und einen Service, der auf langjährige Expertise baut. Was den cara TRIOS 3 so besonders macht, erläutern Katja Böttcher (Technische Fachberaterin Digitale Services), Rolf Zucker (Vertriebsleitung Prothetik Deutschland) und Dr. Norbert Ueberück (Leitung Technische Beratung Global, Management).

Die Entwicklung des Intraoralscanners bis hin zu den futuristischen, kabellosen Handstücken des cara TRIOS 3 ist gesäumt von mehreren Meilensteinen. Können Sie uns einen kurzen Überblick geben?

Böttcher: Das cara TRIOS-System hat sich seit 2011 rasant weiterentwickelt. Nach dem Start gab es Optimierungspotenzial, was in der Vorstellung einer verbesserten Software auf der IDS 2013 gipfelte. Dem Ruf der Anwender nach einem kleineren Handstück wurde zur IDS 2015 entsprochen. Das sprichwörtliche „Tüpfelchen auf dem i“ war schließlich die Vorstellung der kabellosen Variante bei der letzten IDS im Jahr 2017.

Schauen wir ins „Innere“ des Systems: Welche Technologien machen den cara TRIOS 3 besonders?

Böttcher: Der cara TRIOS 3 arbeitet sehr schnell – geübte Anwender haben beispielsweise einen Situationsscan mit Biss in zwei Minuten gescannt. Alles in allem kombiniert er viele praxisrelevante Features in einem Gerät.

Zucker: Unser cara TRIOS 3 ist momentan nicht nur einer der schnellsten und präzisesten Intraoralscanner, sondern sorgt unter anderem mit seinem kabellosen Konzept auch für mehr Bewegungsfreiheit. Er ist zudem einfach anzuwenden, was dem Ruf von Behandlern nach dem unkomplizierten Einsatz neuer digitaler Technologien gerecht wird. Was das Einsatzspektrum betrifft, wird neben den klassischen Indikationen im Bereich des festsitzenden Zahnersatzes unter anderem die Abdeckung von Bedürfnissen auf dem Gebiet Implantatabformung immer bedeutender. Hier ist es wichtig, implantatgetragenen Zahnersatz präzise, schnell und sicher abformen zu können. Die neue cara TRIOS 3-Generation bietet dafür die nötigen Voraussetzungen und vereint einen kabellosen Intraoralscanner für schnelle und einfache 3-D-Echtfarbscans, eine integrierte intraorale Kamera und eine exakte Farbbestimmung für berechenbare Ergebnisse. In Summe bündelt er eine Vielzahl nützlicher Features im Sinne der Behandler – und zum Wohle der Patienten.

Katja Böttcher (Technische Fachberaterin Digitale Services, Kulzer GmbH), Rolf Zucker (Vertriebsleitung Prothetik, Kulzer GmbH) und Dr. Norbert Ueberück (Leitung Technische Beratung Global, Kulzer GmbH).

Welches Feedback erhalten Sie von Anwendern zur Praxisperformance?

Böttcher: cara TRIOS-Anwender sind immer wieder von der Passgenauigkeit der prothetischen Arbeiten begeistert und sehen einen großen Vorteil darin, direkt am Bildschirm ein Feedback zu ihrer Arbeit zu bekommen. Das System zeigt dem Zahnarzt beispielsweise exakt die Platzverhältnisse oder Unterschnitte an – die bei Bedarf in Minutenschnelle korrigiert werden können. Für viele Praxen ist es auch ein wichtiges Differenzierungsmerkmal geworden: Ich höre oft, dass gerade Patienten mit Würgereiz eine längere Anfahrt in Kauf nehmen, um eine digitale Abformung zu erhalten.

Bei solch hochentwickelten Geräten spielen auch Service und Fortbildungen eine wichtige Rolle. Wie ist Kulzer in diesem Bereich aufgestellt?

Zucker: Der Praxis hochwertige Serviceleistungen zur Seite zu stellen ist mittlerweile genauso wichtig wie die Entwicklung technisch-funktionaler Gerätemerkmale. Den gleichen Qualitätsanspruch wie bei unseren Produkten verfolgen wir daher bei unserem ausgeprägten Kurs- und Fortbildungswesen für Praxis- und Laboranwender. Erwähnenswert ist das cara TRIOS 3-Webinarprogramm, das kürzlich erweitert wurde. Diese wichtige Komponente des Servicebereiches wird beständig ausgebaut. Daneben setzen wir auf eine starke Vertriebsorganisation mit einer langjährigen Expertise, wobei wir kontinuierlich Spezialisten zur Betreuung von Praxis und Labor ausbilden. Wir entwickeln uns also nicht nur im Produkt-, sondern auch im Servicebereich beständig weiter. Da laut Umfragen viele Zahnärzte in den kommenden Jahren im Bereich Digitalabformung investieren möchten, haben wir uns gefragt: Wie können wir die Praxis auf diesem Weg unterstützen? Eine Antwort war schnell gefunden, nämlich mithilfe technischer Anleitungen durch ausgewiesene Produktspezialisten und umfassende Trainingsprogramme. Einer unserer Leitgedanken: Wenn die technische Komponente hochqualifiziert abgebildet wird, dann funktioniert auch der erfolgreiche Einsatz im Rahmen der Therapie. Am wichtigsten ist und bleibt hier die persönliche Unterstützung durch Kulzer: Insgesamt betreuen mehr als 26 Mitarbeiter mit teils jahrzehntelanger dentaler Berufserfahrung unsere Kunden in diesem Bereich.

Ueberück: Wie schon erwähnt, ist der cara TRIOS 3 äußerst anwenderfreundlich und intuitiv zu bedienen. Trotzdem brauchen Anwender beim Start individuellen anwendungstechnischen Support. Hierfür haben wir ein Team von Spezialisten aufgebaut, die zum Teil bereits seit 2011 mit dem cara TRIOS-System arbeiten. Zentrale Anlaufstelle ist unsere deutsche cara-Hotline hier in Hanau, die im Jahr 2017 nochmals personell verstärkt wurde. Während der Startphase erhalten cara  TRIOS-Neukunden einen festen Ansprechpartner für einen zeitnahen Support – für dieses Konzept spricht nicht zuletzt die hohe Kundenzufriedenheit.

Welchen Praxisbedürfnissen kommt Kulzer mit dem cara TRIOS 3 besonders entgegen – auch mit Blick auf die Zukunft der Zahnheilkunde?

Zucker: Generell lässt sich festhalten, dass sich mithilfe unserer neuen Technologien mittlerweile die gesamte Wertschöpfungskette bedienen lässt. Kulzer bietet im Bereich des implantatgetragenen Zahnersatzes Lösungen an, die einen volldigitalisierten intraoralen Workflow ermöglichen. So können wir implantatgetragene Brücken basierend auf Intraoraldaten mittlerweile rein digital und ohne zusätzlichen Modellscan abbilden. Der Zahntechniker erhält anschließend die IOS-Daten für die CAD-Konstruktion und sendet diese modellfrei ans deutsche cara-Fertigungszentrum in Hanau. Die hohe Präzision des cara TRIOS 3 in Verbindung mit den Fertigungsstrategien der cara-Zentralfertigung für verschraubte Implantatbrücken (I-Bridge) ermöglicht einen passgenauen, spannungsfreien Sitz. Auch das Thema Systemstabilität wird immer bedeutender, denn die besten Features und Scaneigenschaften sind im Praxisalltag nicht viel wert, wenn sie nicht gewinnbringend eingesetzt werden können – und im schlechtesten Fall sogar den Therapieablauf stören. Die Praxis verlangt vermehrt Lösungen, die idealerweise die gesamte Behandlungskette abdecken. Dabei konzentriert sich Kulzer als zukunftsorientierter Systemanbieter stark auf kommende Technologien – so beispielsweise auf die Schienentherapie: Anwender können die intraoralen Daten des cara TRIOS 3 bequem in die CAD-Software übertragen und in Kombination mit unserem neuen 3-D-Drucker cara Print 4.0 den Bereich der Schienenherstellung abdecken. Zudem erleichtert cara TRIOS 3 Arbeitsabläufe zum Beispiel durch die Möglichkeit der Gestensteuerung. Diese und weitere Vorteile lassen sich beliebig erweitern, ich möchte aber einen unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren hervorheben: Wir richten unseren Blick stets auf die Praxis und filtern die Aspekte heraus, auf die es bei der zahnärztlichen Therapie wirklich ankommt. Denn Praxis- und Laboranwender greifen zu Systemen, die ihnen neben State-of-the-Art-Behandlungen garantieren, dass konsequent an sinnvollen Hard- und Softwareerweiterungen gearbeitet wird, um auch zukünftigen Trends adäquat zu begegnen.

Blicken wir voraus: Wie bewerten Sie das Potenzial von Intraoralscannern?

Böttcher: Das Thema Intraoralscanner hat meines Erachtens ein enormes Potenzial – und noch viel Luft nach oben. Die Hersteller werden in den nächsten Jahren weiterhin versuchen, die Anwendung neuer Technologien für Behandler so einfach wie möglich zu gestalten. Ansätze wie das Ersetzen der Doppelfadentechnik bei subgingivalen Präparationen sowie der Blutstillung durch Ultraschallscanner klingen für mich verlockend, wenngleich ich denke, dass es noch einiges an Forschungs- und Entwicklungsarbeit bedarf. Auch auf die Weiterentwicklung des cara TRIOS 3 darf man gespannt sein. Bereits heute scannen Anwender damit in der ersten Klasse – und eins kann ich garantieren: Die Zukunft wird mit Sicherheit nicht langweilig!

Vielen Dank für das Gespräch.

Autor: Daniel Burghardt

Foto: Kulzer
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