Branchenmeldungen 23.04.2026
Eröffnung neuer High-Tech-Produktion in Leuven
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Die Gastgeber des Abends – Herr Makoto Nakao (Chairman of the Board GC International AG/ GC Holding AG), Frau Makiko Nakao (President of Foundation Nakao for Worldwide Oral Health), Dr. Per Falk (CEO GC International AG/ Member of the Board GC Holding AG) sowie Josef Richter (COO & President GC Europe AG) – hießen Gäste aus der ganzen Welt willkommen, um diesen Doppelerfolg zu zelebrieren.
105 Jahre „Semui“: Von Japan in die Welt
Seit der Gründung im Jahr 1921 hat sich GC der Philosophie des „Semui“ verschrieben – dem Handeln im Sinne des Gemeinwohls. Was vor 105 Jahren als bescheidenes „General Chemicals Research Laboratory“ in Japan begann, hat sich zu einem globalen Innovationsführer mit über 3.400 Mitarbeitern entwickelt.
Strategischer Knotenpunkt für Europa
Mit der Erweiterung in den Bereichen Produktion und Logistik festigt GC seine Präsenz auf dem europäischen Markt. Die neuen Anlagen ermöglichen eine hochpräzise Fertigung von Prioritätsprodukten, Schlüsseltechnologien und Lösungen unter Einhaltung aller zeitgemäßen Auflagen wie MDR. „Leuven ist das pulsierende Herz unserer europäischen Aktivitäten“, erklärte Josef Richter, COO & President GC Europe AG. „Die Einweihung der neuen Produktions- und Logistikanlagen zeigt, dass wir bereit sind, die nächste Generation dentaler Versorgungslösungen aktiv zu gestalten – nachhaltig, digital und immer am Patienten orientiert.“
Eine besonders eindrucksvolle Demonstration dafür, wie Tradition und Moderne miteinander verbunden werden können, war die traditionelle japanische Shintō-Zeremonie, eine ursprünglich aus Japan stammende Natur- und Ritualtradition, in der spirituelle Kräfte („Kami“) in Menschen, Orten und Dingen verehrt werden. Dabei wurden nicht nur die Inhaber und das Management, sondern auch die Gebäude und die gesamte Anlage symbolisch gereinigt und gesegnet, um Glück, Schutz und Erfolg für die Zukunft zu sichern.
Die Feierlichkeiten boten Raum für intensiven Austausch und ließen die tiefe Verbundenheit der „GC-Familie“ spürbar werden. Es war ein gelungener, persönlicher und herzlicher Tag, der eine große Offenheit widerspiegelte – getragen von dem Selbstverständnis, dass die Zahngesundheit aller Menschen im Mittelpunkt steht.
Nachhaltigkeit als Fundament der neuen Anlagen
Die neueröffneten Produktions- und Logistikanlagen entsprechen allen Anforderungen, die das Unternehmen in seiner globalen Nachhaltigkeitspolitik fokussiert und knüpften damit an das allgegenwärtige Engagement an, das zuletzt in Form des Global CSR-Report 2025 dargelegt wurde. Einige der darin wichtigsten Wegmarker, die eindrücklich vom verantwortlichen VP Supply Chain von GC Europe N.V. , Walter Bogaerts, vorgestellt wurden:
- CO2-Einsparung durch Photovoltaik: Am Produktionsstandort von GC Europe wurden durch die hauseigene Solaranlage bereits über 2,26 GWh grüne Energie erzeugt, was eine Reduktion von mehr als 1.000 Tonnen CO2-Emissionen bedeutet (S. 30).
- Plastikreduktion in der Fertigung: Durch die Optimierung von Verpackungsprozessen und Materialien in der europäischen Produktion konnten jährlich bisher mehr als 10 Tonnen Kunststoff eingespart werden (S. 30).
- Abfallminimierung durch Prozessoptimierung: Im japanischen Werk Fuji wurde die Recyclingquote auf 99,3 % gesteigert (S. 29).
- Weltweit hohe Produktionsqualität: Als Meilenstein für die internationale Fertigung erhielt GC India im Jahr 2025 die Zertifizierung nach ISO 13485 (S. 20).
- Belegbares Umweltmanagement: Alle Hauptproduktionsstätten der GC-Gruppe sind nach ISO 14001 zertifiziert (S. 28).
- Arbeitssicherheit in der Produktion: GC Europe verzeichnete zuletzt einen Zeitraum von 3,5 Jahren ohne meldepflichtige Arbeitsunfälle in der Fertigung und Logistik (S. 30).
- Digitale Qualitätskontrolle: Durch Investitionen in IT-Infrastruktur und Cybersicherheit wurde die Fehlerrate bei digitalen Produktionsprozessen massiv gesenkt (S. 21).
- Inklusive Fertigungslinien: Seit über 10 Jahren integriert GC Europe Menschen mit Behinderungen direkt in die Verpackungs- und Konfektionierungslinien im Sinne sozialer Nachhaltigkeit (S. 31).