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Branchenmeldungen 11.04.2018

Step-by-Step: Keramikveneers substanzschonend präparieren

Step-by-Step: Keramikveneers substanzschonend präparieren

Keramische Veneers haben sich aufgrund ihrer hochwertigen Ästhetik längst etabliert. Um das Risiko von Dentinexpositionen zu minimieren, gilt es, systematisch und substanzschonend zu präparieren. Eine Step-by-Step-Anleitung mit dem Präparationsset 4388 von Komet hilft Ihnen bei einer sicheren Umsetzung.

Keramikveneers werden inzwischen bei diversen Indikationen angewendet: zur Verbesserung der Ästhetik (bei Verfärbungen) oder zur Korrektur der Zahnform sowie der Zahnstellung, aber auch bei größeren Zahnhartsubstanzdefekten. Eine wesentliche Voraussetzung für den klinischen Erfolg ist die substanzschonende Präparation, doch diese stellt selbst für erfahrene Behandler eine besondere Herausforderung dar: Einerseits ist ein einheitlicher Substanzabtrag (max. 0,5 mm) erforderlich, andererseits muss eine zu große Eindringtiefe vermieden werden. Werden zylindrische Tiefenmarkierer eingesetzt – die durchaus weitverbreitet sind –, kann es leicht zu Dentinexpositionen insbesondere im zervikalen Bereich kommen.

Diesem Phänomen wirken konische Tiefenmarkierer wie die Figur 868B von Komet entgegen, indem sie eine bestmögliche Kontrolle der Eindringtiefe erlauben. Entwickelt wurden die Instrumente in Zusammenarbeit mit dem national und international anerkannten Experten Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers, der als klinischer Leiter des CMD-Centrum Hamburg-Eppendorf tätig und als renommierter Autor und Referent bekannt ist.

„Step-by-step“: Labiales Veneer am Frontzahn

Step 1:

Mit den Tiefenmarkierern (868B.314.018/020) erfolgt zunächst die Präparation labialer Orientierungsrillen, beginnend im zervikalen Drittel der Labialfläche.

Step 2:

Die schmalen diamantierten Bereiche des Arbeitsteils ermöglichen ein müheloses Anlegen der Orientierungsrillen ohne übermäßige Temperaturentwicklung.

Step 3:

Durch die konische Form des Arbeitsteils und die abgerundete Spitze wird selbst bei zu steiler Positionierung ein Überschreiten der vorgesehenen Eindringtiefe vermieden.

Step 4:

Die Orientierungsrillen definieren den gewünschten maximalen Abtrag und legen damit bereits das Niveau der definitiven Präparation fest.

Step 5:

Die verbleibenden Stege zwischen den Orientierungsrillen werden mit dem konischen Diamantschleifer (868.314.016) eingeebnet. Die Formkongruenz zwischen dem Tiefenmarkierer und dem Diamantschleifer erleichtert diesen Arbeitsschritt. Der Diamantschleifer läuft durch das vergleichsweise kurze Arbeitsteil angenehm ruhig.

Step 6:

Passend zum formgebenden Diamantschleifer steht ein formkongruenter Diamantfinierer (8868.314.016) zur Verfügung. Dieser ermöglicht eine schonende Einebnung der Oberfläche als Bestandteil des qualitätsgesicherten Vorgehens.

Step 7:

Das Instrument kleineren Durchmessers (868.314.012) eignet sich für die Ausformung der approximalen Präparationsbereiche sowie für kleinere Zähne, insbesondere im Bereich der Unterkieferfront. Auch dieser Diamantschleifer ist zusätzlich als Finierer (8868.314.012) im Satz enthalten.

Mit dem richtigen Einsatz hochwertiger Instrumente lässt sich nicht nur die Qualität der Restauration sichern, sondern auch wertvolle Zeit sparen. Eine vollständige Step-by-Step-Anleitung ist in der aktuellen Ausgabe der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis 4/2018 nachzulesen und steht hier zum Download bereit. Weitere Tipps finden Sie im Internet auf www.komet-my-day.de oder im Komet Newsletter.

Foto: © Ahlers/Komet Dental
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