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Praxis

Auf der Spur des Knochenminerals

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Calciumphosphat ist im Skelett eines der wertvollsten Mate­rialien: Als Hauptbestandteil von Zähnen und Knochen sorgt es für Härte und Stabilität. Bei Arteriosklerose jedoch ist die Ablagerung der kristallinen ionischen Verbindung aus Kalk, Phosphor und Sauerstoff ein ebenso gewichtiger wie verhängnisvoller Faktor. Wissenschaftlich ist noch nicht vollständig geklärt, wie sich dieses Mineral im Körper bildet. Beobachtungen dazu gelangen einer niederländisch-deutschen Forschergruppe in einem weiterlesen

Gen bringt Zähne in Form

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Keine gesunden Zähne ohne dieses Gen: Wird bei der Zahnbildung das sogenannte Jagged2-Gen deaktiviert und so der Notch-Signalweg unterbrochen, sind Missbildungen der Zahnkronen und fehlender Zahnschmelz die Folgen. Da dieser Signalweg bei der Entwicklung von allen Geweben und Organen beteiligt ist, sind diese Erkenntnisse von Forschenden der Universität Zürich von weit reichender Bedeutung. Mittels Signalwege reagieren Zellen auf äussere Signale. Einer der wichtigsten und am weitesten weiterlesen

Kräftiger Biss der Vorfahren

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Neue Studienergebnisse zeigen, dass die Kaukraft der ersten Menschen kräftiger als der von bestimmten Affenarten war. Die ersten Vergleiche dieser Art des Forscherteams um Dr. Stephen Wroe vom Institut für biologische Erd- und Umweltforschung der Universität New South Wales in Sydney förderte diese überraschenden Ergebnisse zutage. Die ersten Menschen brauchten nicht notwendigerweise Fleisch oder härtere Nahrungsmittel kochen, haben aber die Fähigkeit verloren, Lebensmittel wie Knollen weiterlesen

Erhöhtes Alzheimer-Risiko bei Parodontitis

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Eine Studie bestätigt den Zusammenhang zwischen chronischen Infektionen des Zahnhalteapparates und geringen kognitiven Hirnleistungen. Chronische bakterielle Zahnbettinfektionen können auch Entzündungsreaktionen in entfernten Körperteilen auslösen. Jetzt bestätigt eine amerikanisch-dänische Langzeitstudie, dass alte Menschen, die unter Parodontitis leiden, mit größerer Wahrscheinlichkeit an Alzheimer erkranken als Vergleichspersonen mit gesunden Zähnen. Möglicherweise verstärkt die weiterlesen

Welchen Einfluss haben Zahnimplantate auf die Lebensqualität?

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Welchen Einfluss hat implantatgetragener Zahnersatz auf die Lebensqualität? Die European Center for Dental Implantology (ECDI), ein Zusammenschluss 17 spezialisierter Praxen und Zentren, wollen dies genau wissen und starten darum eine wissenschaftliche Studie mit über 1000 Patienten. Geht es um „die Dritten”, entscheiden sich zunehmend mehr Menschen für implantatgestützten Zahnersatz. Zahnärzte setzen derzeit schätzungsweise eine Million Implantate jährlich. Studien belegen, dass weiterlesen

Neuer Kieferknochen aus Zahnfleischstammzellen

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Vielversprechendes Verfahren zur Reparatur von Knochenschäden Wissenschaftler der Seconda Università di Napoli haben aus menschlichen Zahnfleischstammzellen einen künstlichen Kieferknochen gezüchtet. Die von ihnen entwickelte Technik ist erfolgreich an 17 Patienten eingesetzt worden, die infolge von Problemen mit dem Weisheitszahn schwere Knochendefekte aufwiesen. Die von deren Weisheitszahnfleisch entnommenen Stammzellen wurden auf eine mit Kollagen aufbereitete schwammartige Unterlage weiterlesen

Titanschäume ersetzen verletzte Knochen

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Flexibel und fest wie der menschliche Knochen und sofort belastbar: Ein neuartiges Implantat aus Titanschaum ähnelt im Aufbau der Struktur im Knocheninneren. Dies macht ihn nicht nur weniger steif als herkömmliche massive Implantate. Es fördert auch das Einwachsen in den angrenzenden Knochen. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Dasselbe gilt für seine Knochen: Werden sie stärker belastet, entwickelt sich dichteres Gewebe. Weniger stark beanspruchte Teile des Skeletts weisen eine geringere weiterlesen

Wie mangelnde Mundhygiene das Herz gefährdet

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Wie eine nachlässige Mundhygiene das Herzinfarktrisiko steigert, haben jetzt britische Forscher im Detail entschlüsselt. Werden die Zähne nicht regelmäßig geputzt, können Zahnfleischentzündungen entstehen. Hierbei bilden sich winzige Wunden im Gewebe, durch diese gelangen bestimmte Bakterien (Streptokokken) in die Blutbahn. Dort rufen die Krankheitserreger laut den Experten der University of Bristol einen raffinierten und für das Herz gefährlichen Schutzmechanismus auf den Plan: Mit einem weiterlesen

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