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H4A

Amalgamentferner: Weniger Quecksilberdampf, mehr Sicherheit

1. Komplexität

Bei einer Amalgamentfernung kommen viele große Themen zusammen. Welche sind das?

Seit dem 1. Januar 2025 darf Dentalamalgam in der EU nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen verwendet werden. Mit diesem Datum endet jedoch nicht automatisch die Entfernung bestehen der Füllungen. Amalgam wird die Praxen weiterhin begleiten, etwa altersbedingt, aufgrund von Schäden oder Karies sowie aus ästhetischen Gründen. Gleichzeitig gewinnt die sichere Entfernung an Bedeutung. Steigende Umwelt- und Sicherheitsstandards rücken mögliche gesundheitliche Risiken stärker in den Fokus. Bei der Bearbeitung von Amalgam können Quecksilberdämpfe freigesetzt werden. Für die Praxis bedeutet das: Die Amalgamentfernung muss sicher, gesundheitsschonend und zugleich effizient erfolgen. Der Schutz von Praxisteam, Behandler und Patienten steht dabei im Mittelpunkt.

2. Spezialinstrumente

Warum sollte ein Amalgamentferner eingesetzt werden?

In der Praxis wird mitunter auf ältere Instrumente zurückgegriffen, ähnlich wie beim Trennen von Kronen. Das ist grundsätzlich möglich. Allerdings entstehen dabei häufig höhere Temperaturen, die die Freisetzung von Quecksilberdampf begünstigen können.

Der Amalgamentferner H32 hat sich hier über Jahre bewährt. Mit dem neuen H4A wurde dieses bewährte Konzept konsequent weiterentwickelt. Durch eine optimierte Schneidengeometrie reduziert der H4A die Emission potenziell schädlicher Quecksilber dämpfe um bis zu 40 % im Vergleich zum Vorgängermodell H32. Scharfe, präzise Schneidkanten verringern die Reibung. Dadurch ist weniger Druck erforderlich, was die Hitzeentwicklung reduziert. Durch die optimierte Schneidengeometrie lassen sich alte Amal gamfüllungen schneller und präziser entfernen. Dadurch verkürzt sich die Behandlungszeit und auch die mögliche Freisetzung von Quecksilberdämpfen. So wird ein bereits leistungsstarkes Instrument noch sicherer und effizienter.

3. Weitere Vorteile

Hat der neue H4A auch Auswirkungen auf die Behandlungszeit?

Durch die effizientere Entfernung alter Füllungen kann der H4A die Behandlungsdauer spürbar verkürzen. Der Zeitgewinn mag bei einer einzelnen Behandlung gering erscheinen, summiert sich jedoch über viele Behandlungen hinweg zu einem wirtschaftlich relevanten Faktor im Praxisalltag.

Bringt die neue Schneidengeometrie auch Vorteile für den zu behandelnden Zahn?

Die hohe Schärfe und Präzision des H4A ermöglicht eine kontrollierte, substanzschonende Arbeitsweise. Das verbleibende natürliche Zahnmaterial wird bestmöglich geschützt.

1 Komet Dental TestLab, mechanischer Schneidetest 2025. Test basiert auf dem Vergleich zum Vorgängermodell H32.

*Die Beiträge in dieser Rubrik stammen von den Anbietern und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.

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