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Branchenmeldungen 11.09.2020

VITA DENTAL MASTERS – Digitale und analoge Vollkeramik

Nadja Reichert
Nadja Reichert
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VITA DENTAL MASTERS – Digitale und analoge Vollkeramik

In einem ganz besonderen Ambiente fanden am 11. September die VITA DENTAL MASTERS statt. Das Unternehmen lud Zahntechniker wie Zahnärzte in die Zeche Ewald nach Herten für einen interaktiven und praxisnahen Dialog zum Thema Vollkeramik ein. Wann arbeitet man digital, wann analog? Diese Frage war der Leitfaden durch das hochkarätig besetzte Vortragsprogramm am Freitagnachmittag. Für das Event gab es fünf Fortbildungspunkte.

Zahnmedizin und Zahntechnik werden immer digitaler. Lohnt sich daher noch analoges Arbeiten? Kann man beide Arbeitsweisen kombinieren und wann ist dies sinnvoll? Mit den DENTAL MASTERS, moderiert von Dr. Michael Tholey, gab VITA den Teilnehmenden auf solche Fragen die passenden Antworten. Am Freitagnachmittag wurde das breite Indikationsspektrum vollkeramischer Versorgungen präsentiert – praxisnah und interaktiv. Die Teilnehmenden konnten sich u.a. zum Zirkondioxidsystem VITA YZ® SOLUTIONS, dem VITA LUMEX® AC und der neuen Presskeramikgeneration VITA AMBRIA® PRESS SOLUTIONS informieren bzw. die verschiedenen Produkte testen. Die Weiterbildung vermittelte somit labor- und praxisgerechte Konzepte für die digitale sowie analoge vollkeramische Versorgung.

Auch die Vorträge waren auf den Praxis- und Laboralltag ausgerichtet. Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer MME, ZT Benjamin Schick B.Sc., DTM, und ZT Ralf Busenbender stellten die Vor- und Nachteile sowohl digitaler als auch analoger Vollkeramikrestaurationen anhand des Werkstoffs Zirkondioxid vor. Dabei gingen sie auf die Entwicklungsgeschichte der verschiedenen Zirkondioxidgenerationen, deren ästhetischen und funktionellen Paradedisziplinen, den Abbau des Rohmaterials bis zum kristallinen Gefüge und der Produktion verschiedener Transluzenzstufen sowie Materialvarianten ein. Zudem gaben die Referenten praxisbezogene Tipps für die Wahl des richtigen Rohlings und für die materialgerechte virtuelle Konstruktion. Im Anschluss widmete sich ZTM Jürgen Freitag dem indikationsbezogenen Materialmix. Anhand großer Sanierungen demonstrierte er, wann Presskeramik bzw. teil-, vollverblendetes oder monolithisches Zirkondioxid verwendet werden sollte und mit welcher Materialkombination das ästhetische Potenzial bei Einzelzahnrestaurationen im Frontzahnbereich voll ausgeschöpft werden kann. Abschließend gab Peter Holzer als Keynote Speaker der DENTAL MASTERS einen pragmatischen Überblick zur Digitalisierung in der Zahntechnik und zeigte dabei die Möglichkeiten, aber auch Schattenseiten auf.

Reichlich Gesprächsstoff für die Teilnehmer. Für den Austausch unter Kollegen bot die VITA DENTAL MASTERS Night in der Untertagebar der Zeche Erwald ein ganz besonderes Ambiente. Aber nicht nur dieser Bereich des stillgelegten Steinkohlebergwerks konnte besucht werden. Nach den DENTAL MASTERS gab es eine Führung über das Gelände der Zeche mit spannenden Eindrücken und interessanten Hintergrundinformationen zur Geschichte des Bergbaus in Herten.

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