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Branchenmeldungen 09.03.2020

Diamantinstrumente: die wertvollsten Mitarbeiter

Diamantinstrumente: die wertvollsten Mitarbeiter

Damit es in der Praxis richtig gut läuft, kommt es auf den Einsatz jedes Einzelnen an. Die Komet Diamantinstrumente sind die wohl wertvollsten Mitarbeiter am Behandlungsstuhl. Sie leisten täglich herausragende und zuverlässige Arbeit, sind hocheffektiv, spezialisiert und verfügen über immense Ausdauer. Dies ist ein kleiner Abriss über die Komet Diamant-Geschichte – und den großen Benefit aktueller Produkte und Sets.

Diamanten sind als Werkstoff aufgrund ihrer technischen Eigenschaften ein wahres Juwel. Was mit einer Idee unter Zuhilfenahme von Diamantstaub begann, ist heute als Qualitätsinstrument für die Kavitäten- und Kronenstumpfpräparation nicht mehr wegzudenken. Das Prinzip von der Einbettung griffiger Diamantkörner in unterschiedlichsten Formen und Größen auf einem Stahlrohling hat eine wahre Erfolgsgeschichte hingelegt, die von Komet Dental maßgeblich mitgestaltet wurde. Das Grundprinzip: Die Diamantkörner werden von einem galvanisch aufgetragenen Bindemittel zu zwei Drittel gefasst, damit sie von den auf sie einwirkenden Kräften beim Bohren nicht herausgerissen werden. Die Vorteile, die daraus entstehen – das effiziente, vibrationsarme Schleifen, die hohe Standzeit und Wirtschaftlichkeit – machen sie zum wertvollsten Mitarbeiter des Zahnarztes.


Komet und die Diamanten: Die Highlights der Erfolgsstory

Welche Körnung darfs sein?

Bereits 1971 hatte man in Lemgo mit gröberem Diamantkorn experimentiert und speziell die 1980er-Jahre entpuppten sich als wahres „Spielfeld“ in Sachen Korngröße. Bei Experimenten zur Abtragsleistung kristallisierten sich sechs verschiedene Körnungen heraus, die sich als optimal für verschiedene Präparationsarten herausstellten. In Anlehnung an die ISO-Kennzeichnung codierte Komet Dental sie mit entsprechenden Farbringen, an denen sich der Zahnarzt von nun an orientieren konnte: Schwarz (supergrob, 181 μm), Grün (grob, 151 μm), ohne Kennzeichnung beziehungsweise Blau (mittel, 107 μm), Rot (fein, 46 μm), Gelb (extrafein, 25 μm) und Weiß (ultrafein, 8 μm).


Grundsätzlich stellte man sich aber intern die Frage, wie Diamantinstrumente im Abtrag noch effizienter gemacht werden könnten. Im internationalen Austausch spürte man die verstärkte Nachfrage nach supergrobem Korn insbesondere vonseiten Frankreichs und den USA – zwei Nationen, die leidenschaftlich gerne Diamantinstrumente mit schwarzem Ring einsetzten. Ein Expertentreffen in Salt Lake City inspirierte das Komet- Team schließlich in die richtige Richtung: Nicht ein noch gröberes Korn würde die Abtragswirkung verstärken, sondern eine Oberfläche mit versetzt angeordneten Planflächen. Dies war die Geburt der erfolgreichen S-Diamanten (Abb. 1)! Deren Mehrkantstruktur führt zu einer 18 Prozent erhöhten Abtragsleistung, das Verschmieren wird reduziert und die Hitzeentwicklung gesenkt.

Bisher gab es die S-Diamanten nur in grober Körnung (grüner Ring). Für diejenigen, die supergrobes Korn (schwarzer Ring) bevorzugen, gibt es demnächst auch S-Diamanten mit supergrobem Korn. Die Größe der Diamantkörner sowie der zusätzliche Spanraum, der durch die Mehrkantstruktur des Rohlings gewonnen wurde, erleichtern den Abtransport des abgeschliffenen Materials.


Im Set gedacht

Die Komet-Innovationen des letzten Jahrzehnts sind insbesondere davon geprägt, dem Anwender einen überschaubaren Instrumentensatz zu bieten, mit dem eine auf Vollkeramik abgestimmte, systematische Präparation zu leisten ist. Dafür stehen beispielhaft das Experten-Set 4562ST, das Okklusionsonlay-Set 4665ST und das Perfect Veneer Preparations-Set 4686ST.

  1. Im Experten-Set 4562ST (Abb. 2) für keramische Inlays und Teilkronen sind zehn ausgewählte Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt. Der Clou: Drei Schleifkörper wurden mit einer speziell aufgelaserten Tiefenmarkierung für die sichere Präparation versehen.
  2. Das Okklusionsonlay-Set 4665ST ist ideal zur Versorgung okklusaler Zahnhartsubstanzdefekte im Seitenzahnbereich – und in vielen Fällen eine minimalinvasive Behandlungsalternative zur Krone. Zur okklusalen Konturierung dient der OccluShaper (Abb. 3).
  3. Das Perfect Veneer Preparations-Set (PVP-Set) 4686ST (Abb. 4) deckt mit insgesamt zehn Instrumenten – formkongruent von der Tiefenmarkierung bis zur Finitur – sämtliche Formen von Frontzahnveneers ab.

Es scheint, dass logisch aufgebaute, ja smarte Sets auch in Zukunft der Königsweg sind. Nur durch ein systematisches Vorgehen können qualitativ hochwertige, reproduzierbare Ergebnisse in adäquater Zeit entstehen. Diesem Erfolgsrezept verpflichtet sich Komet auch in Zukunft und schöpft gleichzeitig aus dem geballten Know-how, das sich in fast hundert Jahren impulsgebender Firmengeschichte angesammelt hat – damit Qualitätsinstrumente wie Diamanten in der Hand des Zahnarztes auch in Zukunft ihr ganzes Können ausspielen können. Wie gut, dass es so hochkarätige und zuverlässige Mitarbeiter wie die Komet Diamanten gibt!


Autor: Dorothee Holsten

Foto Teaserbild: Komet Dental

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